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Groß Zicker/Mönchgut

 

Groß Zicker ist ein kleiner, seit dem 12. Jahrhundert bestehender Ort, der komplett unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Es ist das heute am besten erhaltene ehemalige Mönchguter Mittelbauerndorf.
 Das Pfarrwitwenhaus von Groß Zicker, das älteste Haus RügensDas Pfarrwitwenhaus von Groß Zicker, das älteste Haus Rügens
Hier finden Sie das bekannte Pfarrwitwenhaus, ein Lehmfachwerkhaus aus dem Jahre 1723. Ein weiteres historisches Baudenkmal ist die Backsteinkirche (Ende 14. Jahrhundert) mit
ihren bemerkenswerten bunten Glasfenstern.

Es gibt aber auch zwei moderne Spielplätze und einen Bolzplatz.

Ein Fahrradverleih gibt es im Ort (50 m) und kurz vor dem Strand.

 

Die Kirche von Groß ZickerDie Kirche von Groß Zicker

 

Auch in Groß Zicker gibt es einen kleinen Fischereihafen. Im Ort selber gibt es noch zwei Fischer, die täglich den morgentlichen Fang räuchern und diesen ab spätestens 11.00 Uhr als leckeres Fischbrötchen oder als ganzen Aal anbieten.

 

Das Mönchgut bildet den Zipfel im Südosten der Insel Rügen und wird begrenzt im Norden durch den Mönchgraben zwischen den Ostseebädern Sellin und Baabe, im Osten durch das Göhrener Hövt mit dem Nordperd, im Süden durch das Südperd in Thiessow und im Westen durch das Reddevitzer Hövt.

 

                                                                                           

                                                                                                                                     Der Strand von Groß Zicker.

   

Zickerische Berge im BiosphärenreservatZickerische Berge im BiosphärenreservatDas Mönchgut entstand aus mehreren Inseln, die mit der Zeit durch Sandanspülungen verbunden wurden. Die südlichste Hälfte des Mönchguts soll sogar bis zu einer Sturmflut im 13. Jahrhundert mit dem Festland verbunden gewesen sein.

 

Die Gewalten der Natur wirken noch heute, was man besonders anden Steilküsten sehen kann. Durch diese ständigen Veränderungen hat das Mönchgut fast alle Landschaftsformen der Insel Rügen auf einer Halbinsel vereint. Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich Sandstrand,Steilküste, flache Boddenküste und bergige Höhen mit flachen Wiesen ab.

  

Die Geschichte Rügens und des Mönchguts waren seit dem frühen Mittelalter verschieden. Dieser Teil der Insel mit seinen bizarren Küstenformen war für die normale landwirtschaftliche Nutzung sehr ungeeignet.

Dies war sicher auch ein Grund mit, daß dieser Landstrich den Mönchen des Klosters Eldena bei Greifswald überlassen wurde. Zudem wurde das Mönchgut durch den Mönchgraben, einer Landwehr von der restlichen Insel getrennt, damit fremde Truppen, keinen leichten Zugang hatten. Dementsprechend abgeschirmt verlief das Leben auf Mönchgut weniger bewegt.

  

Fischer auf RügenFischer auf RügenDie Leibeigenschaft, viele Fischer- und Bauernbräuche und auch die Orte änderten sich erst mit dem Aufkommen des Tourismus. Dieser wurde besonders stark durch die Kleinbahn und die Seebrücken in Baabe (nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr aufgebaut) und Göhren (heute am Nordstrand) belebt. 1877 wurde in Göhren das erste größere Hotel gebaut, 1899 die Kleinbahn eingeweiht.

So vielfältig wie die Landschaft ist auch die Palette an Unterkunftsmöglichkeiten. Neben den großen feinsandigen und flachabfallenden Sandstränden, ist man nur ein paar Kilometer Entfernung zu den OstseebädernGöhren, Baabe und Thiessow. Dort finden Sie viele Geschäfte, Cafe's, Kino usw.. 

Die Halbinsel Mönchgut ist Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen. Hier sollen Tourismus und Erholung in Einklang mit der Natur bewahrt bleiben. Massentourismus, große Hotelkomplexe, Bettenburgen, Industrieansiedlung und damit Umweltzerstörung sowie Urlaubsqualitätsminderung sollen dadurch verhindert werden.

 

 

 

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