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Ausflugsziele/Rügen


Hier nur ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Insel Rügen
 

Am KönigstuhlDie Kreidefelsen Rügens mit dem 119 Meter hohen Königsstuhl in der Stubbenkammer sind das Wahrzeichen Rügens. Ihre wahre Imposanz und Schönheit erfährt man am besten bei einer Schiffstour ab der Seebrücke Göhren entlang der Bäderküste. Wer will, kann die Schiffsreise an den Seebrücken in den Ostseebädern Sellin oder Binz unterbrechen und die Rückreise mit dem Rasenden Roland oder dem Bus antreten. Ebenfalls empfehlenswert - eine Wanderung entlang der Kreideküste von Sassnitz zum Königsstuhl (ca. 2 Stunden). Mit dem Bus geht es dann direkt zurück bis ins Mönchgut.

 

 

Die Leuchttürme von Kap ArkonaDas Kap Arkona, der nördlichste Punkt Rügens, mit seinen beiden markanten Leuchtürmen, der Ältere nach Plänen des preussischen Hofbaumeisters Schinckel erbaut, der slawischen Wallanlage und dem rekonstruierten Peilturm ist ein lohnenswertes Ziel für einen Tagesausflug. Im 2 km entfernten Fischerdorf Vitt kann man frisch geräucherten, noch warmen Fisch aus den Räucheröfen der hiesigen Küstenfischer genießen. Auf dem "Rügenhof " in Putgarten werden inseltypische Erzeugnisse wie Keramik, Korbwaren, Lebensmittel, Bioprodukte u.a. von einheimischen Produzenten feilgeboten.

 

Das Jagdschloß Granitz ragt hoch auf dem Tempelberg aus den Buchenwäldern hervor. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Insel und den Greifswalder Bodden, bei guter Sicht bis hin zur Insel Usedom. Eine Ausstellung informiert ganzjährig über die Kultur- und Entwicklungsgeschichte Rügens. Das Jagdschloß erreicht man zu Fuß, mit demFahrrad oder mit dem Jagdschloß-Express. Die stilvolle Gaststätte "Alte Brennerei" im Kellergewölbe des Jagdschlosses ist ein Muß für den Freund der rustikalen Küche.

 

Die Zickerschen Berge (scherzhaft auch "Zickersche Alpen") mit dem 66 Meter hohen Bakenberg eröffnen einen herrlichen Rundumblick auf die Halbinsel Mönchgut, die Hagensche Wiek, das Reddevitzer Höft und das gesamte Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen bis nach Putbus. Auf den mageren Salzwiesen kann man hier wieder das pommersche Rauhwollschaf grasen sehen, das schon fast ausgestorben war. Ein Rundwanderweg führt von Gager um die Landzunge nach Groß-Zicker und kann gut zu Fuß oder per Fahrrad zurückgelegt werden.

 
Schmalspurbahn Rasender RolandDie Rügensche Kleinbahn, von den Einheimischen liebevoll "Rasender Roland" genannt, ist eine der ältesten noch aktiven dampfbetriebenen Schmalspurbahnen Deutschlands. Seit über 100 Jahren fährt sie auf der Strecke Putbus - Binz - Göhren und zurück. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die Strecke sogar von Altefähr bei Stralsund bis Göhren. Neben den planmäßigen Abfahrten (im 2-Stundentakt) werden Sonderfahrten z.B. zu Ostern, Schuleinführung, Weihnachten und spezielle Themenfarten (Wasser & Dampf u.a.) angeboten. Dabei werden immerhin Spitzengeschwindigkeiten von über 30 km/h erreicht. Blumen pflücken verboten ! 
 

Für Angler ist Rügen ein Paradies. Neben den Heringsangeln im Frühjahr, den Meeresforellen im Norden der Insel, den Riesenhechten im Greifswalder Bodden und dem Dorschangeln vom Kutter aus Sassnitz, gibt es vielfältige Angelmöglichkeiten. In den Bodden gibt es auch viele Barsche.Das Angeln ist relativ preiswert, der Jahresschein kosten 20 und der Wochenschein 10 Euro. Angeln ohne abgelegte Angelprüfung ist mit dem Touristenschein möglich, dieser ist zum Beispiel im Rathaus in Baabe erwerbbar.


 Die Feuersteinfelder in der "Schmalen Heide" bei Mukran sind einmalig in Europa und eine geologische Rarität. Auf einer Fläche von ca. 2000 mal 200 Metern entstanden 14 grauweiß schimmernde etwa einen Meter hohe Wälle aus Feuersteinen. Die Gerölllandschaft ist durchsetzt von Bäumen, Sträuchern, Heidekraut und geschützten Pflanzenarten wie Sonnentau, Knabenkraut und Wollgras. Die Feuersteine entstanden in der Kreide Jasmunds, die See brach sie aus den Steilküsten heraus und Sturmfluten warfen sie hier vor etwa 3500 bis 4000 Jahren auf.

 Steingrab

Die Hünengräber (auch Großsteingräber oder Großdolmen genannt, insgesamt 53 auf der Insel Rügen) stammen aus der Jungsteinzeit (Neolithikum), und sind somit etwa 5000 bis 3800 Jahre alt. In dieser Zeit breiteten sich Ackerbau und Viehhaltung auf der Insel Rügen aus. Die zum Teil gut erhaltenen Grabkammern wurden aus mächtigen Findlingsblöcken errichtet. Einige dieser Grabanlagen sind freigelegt und können besichtigt werden, z. B. das Gräberfeld bei Lancken-Granitz, Nobbin auf Wittow, Lauterbach bei Putbus, das "Herzogsgrab" bei Göhren u.a..

 

  

Hansestadt StralsundDie Hansestadt Stralsund ist die größte Stadt Vorpommerns und liegt am Strelasund, der Meerenge zwischen der Insel Rügen und dem Festland. Die altehrwürdige Stadt, die durch eine wechselvolle Geschichte geprägt ist, gehört mit ihrem historischen Stadtbild zu den beeindruckenden Reisezielen der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern. Besonders die Altstadt, von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt; verfügt über eine einzigartige historische Bausubstanz. Dazu zählen drei mächtige Backsteinkirchen, der imposante Markt mit der gotischen Fassade des Rathauses, das ehemalige Johanniskloster sowie das ehemalige Katharinenkloster, das heute als vielbesuchte Attraktion das Deutsche Meeresmuseum beherbergt.

 

Die Insel Usedom, nach Rügen die zweitgrößte Insel Deutschlands (445 qkm) erreicht man von Ostern bis September mit dem Schiff von Göhren nach Peenemünde oder mit dem Auto. Wie an einer Perlenschnur reihen sich an der Küste die Orte Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Ückeritz, Kölpinsee, Koserow, Zempin, Zinnowitz, Trassenheide und Karlshagen auf. Das Flair der altehrwürdigen Seebäder vermittelt einen individuellen Charme und läßt das kaiserliche Seebad der vorletzten Jahrhundertwende erahnen. Nicht unbesucht sollte man den Ort Peenemünde lassen, wo sich auf dem Gelände der ehemals streng geheimen Heeresversuchsanstalt eine einmalige Ausstellung über die Entwicklungsgeschichte der deutschen Luft- und Raumfahrt sowie ein U-Boot Museum befindet.

 

Einen Ausflug nach Hiddensee sollte man sich in keinem Fall entgehen lassen. Von Volsvitz aus fahren Sie über Gingst, Kluis und Trent nach Schaprode, wo die Fähren nach Hiddensee ablegen. Die Insel ist für den privaten Autoverkehr gesperrt, so daß man dort nur zu Fuß oder per Fahrrad (Fahrradvermietung auf der Insel) weiterkommt. Die Insel wird an drei Orten angelaufen: Kloster, Vitte und Neuendorf. Kloster ist der bedeutendste Ort und war Wohnort von Gerhart Hauptmann, welcher auch dort begraben ist. Sein Wohnhaus ist zu einer Gedenkstätte ausgebaut und zu besichtigen. Über Fuß- oder Fahrradwege führt der Weg zum 2 km entfernten Vitte, wo weitere Sehenswürdigkeiten wie die "Blaue Scheune" oder das Haus der Stummfilmdiva Asta Nielsen zu sehen sind.

Wenn Sie zur richtigen Jahreszeit unterwegs sind, etwa zwischen August und Oktober, dann lassen Sie sich auf diesem Weg das Naturschauspiel der blühenden Dünenheide nicht entgehen. Etwa 6 km weiter südlich liegt dann Neuendorf-Plogshagen, ein fast wegeloses Fischerdorf, welches unter Denkmalschutz steht. Unterwegs lädt die Ostsee an den schönen Stränden zum Badeaufenthalt ein (auch für FKK-Freunde). Wer mit seinem eigenen Fahrrad unterwegs ist, kann dann auch von Neuendorf aus mit der Fähre wieder nach Schaprode zurückfahren.

 

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